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Wissenschaftliche Publikationen

Wir helfen Ihnen dabei, ein breites Fachpublikum auf gewonnene Projektergebnisse aufmerksam zu machen. Wir unterstützen Sie sowohl bei der Erstellung als auch bei der Einreichung wissenschaftlicher Manuskripte in Peer-reviewed-Journals, bieten unterstützende Workshops zur Erläuterung von GKV-Routinedaten an und übernehmen gerne das gesamte Projektmanagement und die Koordination beteiligter Autoren bis hin zur Veröffentlichung. Ergänzend können Sie auch bei der Erstellung von Posterpräsentationen auf unsere Erfahrung setzen, überzeugen Sie sich selbst.

2019

Direct medical costs of ADHD and its comorbid conditions on basis of a claims data analysis

Eine Analyse auf Basis von GKV-Routinedaten identifizierte zum einen bei Jugendlichen mit ADHS eine Versorgungslücke beim Übergang in die Erwachsenenmedizin. Zum anderen konnte festgestellt werden, dass ADHS bei Erwachsenen häufig nicht oder viel zu spät diagnostiziert und behandelt wird. Dies ist insofern problematisch, da ADHS ein hohes Risiko für die Entwicklung von komorbiden Störungen birgt und demnach zu einer enormen Kostenbelastung für das Gesundheitswesens führen kann. Das Projekt wurde zuletzt im Journal European Psychiatry im Jahr 2019 veröffentlich.
https://www.europsy-journal.com/article/S0924-9338(19)30019-7/fulltext

2018

Real World Evidence of X-linked Hypophosphatemia (XLH) in Germany: Analysis of German Statutory Health Insurance (SHI) claims data for pediatric patients

Die X-chromosomal-dominante hypophosphatämische Rachitis (XLH) ist eine seltene genetische Störung im PHEX-Gen, die zur vermehrten Bildung des Hormons Fibroblast Growth Factor 23 (FGF23) führt. Epidemiologische Daten fehlten bislang für das deutsche Gesundheitswesen. In einer Analyse, auf GKV-Routinedaten basierend, konnten insgesamt 136 Patienten mit Phosphatdiabetes identifiziert werden, wodurch nun Aussagen zur Prävalenz für Deutschland getroffen werden können. Das Projekt wurde mehrfach veröffentlicht, zuletzt auf dem ISPOR in Barcelona 2018. Weitere Veröffentlichungen sind geplant.
https://www.egms.de/static/en/meetings/dkvf2018/18dkvf388.shtml

2018

Therapeutic pathways for new onset angina pectoris patients in Germany – Mapping of treatment landscape in a German statutory health insurance claims data analysis

Invasive Koronarangiographien (IKA) bestätigen bei Patienten neu diagnostizierter stabiler Angina pectoris (AP) oftmals weder den Verdacht einer koronaren Herzkrankheit noch die Notwendigkeit einer Revaskularisation. Grundlage der repräsentativen anonymisierten Stichprobe waren Daten von vier Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland (2011–2016) . Untersucht wurden Patienten mit AP, bei denen eine Invasive IKA innerhalb von zwölf Wochen nach Erstdiagnose durchgeführt wurde und keine Revaskularisation innerhalb von acht Wochen erfolgte. Ein Propensity-Score-Matching verglich Patienten mit und ohne IKA. Für 90% der Patienten mit vorheriger IKA war keine anschließende Revaskularisation indiziert, dennoch zeigten Patienten ohne IKA eine signifikant höhere Mortalitätsrate. Vergleichbare klinische Ergebnisse beider Gruppen zeigten, dass eine IKA häufig keinen Nutzen aufweist, aber höhere Krankheitskosten verursacht. Ein systematischer Einsatz nichtinvasiver Verfahren kann eine Alternative sein. Das Projekt wurde im Rahmen einer Posterpräsentation auf dem TCT Kongress 2018 in San Diego vorgestellt. Eine Publikation ist geplant.